jn.2. HerrennwnKreisklasse AnwnFußballobmann: M. Holm, 25813 Husum, Tel. (04841) 871285

Punkt gegen Spitzenreiter

Rödemisser SV II – SG Langenhorn/Enge II     1:1    (1:1)

Zum Spitzenspiel empfingen wir den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter. Mit einem Sieg hatten wir die Möglichkeit den ersten Platz zu erobern. Allerdings sind wir realistisch und wissen, dass wir erstens bisher verhältnismäßig leichte Gegner hatten und zweitens haben wir schon ein Spiel mehr als die anderen bestritten. Für uns ging es heute eine gute Leistung zu zeigen und ggfs. sogar zu punkten. Personell tat sich gewaltig was. Bis zum Anstoß war nicht klar, welche Mannschaft ich aufs Feld schicken konnte. Wir haben schon jetzt einige verletzte zu beklagen.

Aufstellung: Richert, Hempel, Werner, Wachter, T. Eggers, Heidel, Wilms, Köpcke, Hundsdörfer, Wolter, Ziebell, Heinen, J.-P. Eggers, Boldt

Zum Spiel: Die Gäste waren von Beginn an feldüberlegen, aber dies war nicht verwunderlich, unsere Taktik war entsprechend ausgerichtet. Da wir sehr tief standen hatten es die Gäste schwer sich Torchancen zu erarbeiten, also taten wir Ihnen den Gefallen und halfen entsprechend mit. In den ersten 15 Minuten machten wir drei schwere Fehler, die zu Großchancen führten. Absolut unnötig so auch das 0:1 nach 15 Minute, die aus den 3. dieser Fehler resultierte. Das war nicht gut für unsere Taktik und spielte somit den Gästen in die Karten. Doch wir waren nicht so sozial, dass wir die Punkte kampflos abgaben, so kam es langsam zu ersten Vorstößen und in der 25. Minute setzte sich Eggi rechts im Strafraum durch, er hätte nur flach und quer den Ball schieben müssen, dort lauerte Malte, der nur noch den Fuß hätte hinhalten müssen, doch Eggi spielte den Ball halbhoch und scharf, so flog der Ball ungefährlich durch den Strafraum. Fünf Minuten später machte er das besser und traf aus ähnlicher Position ins Tor. Es war überraschend, aber irgendwie auch nicht so völlig unverdient, da der Tabellenführer auch nicht sehr viel tat.

Nach dem Wechsel zogen wir uns wieder ganz zurück und verteidigten das Unentschieden, da wir ganz gut in der Defensive standen, brannte auch nicht viel an. Der SG war anzumerken, dass sie gewinnen wollten und uns, dass wir mit dem Punkt zufrieden waren. So retteten wir den insgesamt glücklichen Punkt. Frank Marquardsen zeigte als Schiedsrichter eine gute Leistung.

Fazit: Bei uns läuft es und wir holen regelmäßig Punkte. Nur am ersten Spieltag gab es eine Niederlage und zwar beim Angstgegner in Stedesand, dort haben wir ja noch nie was geholt, dies ist der perfekte Übergang zu unserem nächsten Spiel in Schobüll. Auch bei unserem Ortsrivalen haben wir bisher immer verloren. Was soll`s! Wir werden es am kommenden Samstag wieder versuchen, Anstoß ist dann erst um 16:30 Uhr! Ich hoffe, dass wir dort vielleicht dann auch punktemäßig was mitnehmen.

 

Wieder keine gute Vorstellung und trotzdem wieder drei Punkte!                                                                                                                 Samstag steigt das „Spitzenspiel“ in Rödemis

Rödemisser SV II – TSV Goldebek        1:0     (1:0)

Zum vorgezogenen Heimspiel empfingen wir den Aufsteiger aus Goldebek. Drei Punkte sollten es sein, da wir diese Saison nicht wieder in den Abstiegsstrudel rutschen möchten. Goldebek war schon immer schwer zu spielen und das bewahrheitete sich heute wieder.

Aufstellung: Richert, Pa. Ostermeier, Werner, Witt, Heidel, Eggers, Pallischeck, Jensen, Wolter, Köpcke, Heinen, Ziebell, Hundsdörfer, Peters, Boldt

Zum Spiel: Wir versuchten das Spiel zu kontrollieren und hatten zunächst auch viel Ballbesitz, allerdings war bei uns nach vorne zu wenig bis keine Bewegung, das war Schlafwagenfußball und so kann man den Gegner nicht überraschen. Goldebek schaute sich dieses 10 Minuten an und kam dann durch Standarts ins Spiel. Nach einer Ecke waren zwei Gästespieler frei an unserem 5-Meter-Raum und einer verfehlte per Kopf das Tor. Zuordnung gleich null! Bis zur 25. Minute bestimmten sie das Spiel, konnten aus Ihrem Übergewicht aber kein Profit schlagen. Zumindest wurden wir jetzt ein wenig wacher und hatten ein paar Angriffsversuche vorzuweisen, diese endeten jedoch immer spätestens im Strafraum des Gegners, bis zur 31. Minute, da gelang es Köppi sich im Strafraum durchzusetzen, überlegt spielte er quer und Paddy Heinen konnte aus fünf Metern den Ball ins Tor schießen. Bis zur Pause hatten wir vielleicht unsere beste Phase und hatten auch Pech als der Schiedsrichter einmal auf Abseits entschied, Matze wäre alleine durch gewesen.

So ging es in die Pause und natürlich musste das schnelle zweite Tor her, doch schon nach 43 Sekunden musste Martin nach einen Kopfball halten und lenkte den Ball an den Pfosten. Diese Aktion schien uns die komplette zweite Halbzeit zu lähmen. Wir zogen uns viel zu weit zurück und überließen den Gästen das Mittelfeld. Unsere Angriffe waren viel zu überhastet und es wurde auch zu wenig nachgerückt. So zitterten wir bis zum Anpfiff. Goldebek hatte noch mindestens zwei hundertprozentige Chancen, einmal per Kopf aus fünf Metern und einmal hielt Martin mit dem Fuß. Wir können uns bei unserem Torwart und den beiden Manndeckern für diesen Dreier bedanken. Schiedsrichter Abi Lorenzen war gewohnt souverän bei seinen Entscheidungen.

 

Fazit: Eine Halbzeit Schlafwagenfußball, eine Halbzeit Angsthasenfußball, was macht das? DREI PUNKTE!!! Wir haben jetzt ein Spiel mehr als der Rest der Liga, dadurch sind wir auf Platz zwei der Tabelle vorgeschnellt, vor uns nur noch die Reserve der SG Langenhorn-Enge, die bisher mir drei Siegen aus drei Spielen, u.a. gegen meine beiden Titelfavoriten Wyk & Niebüll, aufhorchen ließen. Zweiter gegen Erster, also Spitzenspiel Samstag um 16 Uhr, ich mag es nicht schreiben, bei einem Sieg sind wir Tabellenführer, aber mal ganz ehrlich, sieben Punkte sind gut und schön, aber wir haben teilweise echt Glück, das Glück, was uns in den Jahren zuvor verwehrt war, weil in dieser Phase hätten wir ein solches Spiel wie heute nie und nimmer gewonnen. Vielleicht sind wir cleverer geworden, ich weiß es „noch“ nicht. Eines weiß ich aber sicher, wir sind keine Spitzenmannschaft und Platz zwei ist nur eine Momentaufnahme, da bin ich und ich denke auch meine Mannschaft realistisch.

Das Regenspiel kann man auch gewinnen…

TSV Drelsdorf A/B – Rödemisser SV II     1:1   (1:0)

Zum Auswärtsspiel fuhren wir gut besetzt zu den bisher punktlosen Drelsdorfern. Es war klar, dass die gewinnen mussten. Sicherlich war das auch unser Bestreben, auch wenn wir auswärts meist nicht soviel holen. In Drelsdorf angekommen erlebten wir den ersten Schock, es gab keine Kabine mehr für die Ersatzspieler und auf der Tribüne war kein Dach, so plätscherte der Dauerregen 90 Minuten und länger auf unsere Köpfe!

Aufstellung: Richert, Jensen, Werner, Wachter, Pallischeck, Peters, Witt, Boje Wilms, Wolter, Eggers, Heinen, Isger Hundsdörfer, Pa. Ostermeier, Heidel, Ziebell

Zum Spiel: Auf dem schmierigen Boden entwickelte sich schnell ein kampfbetontes Spiel indem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Ein leichtes Übergewicht hatten wir, doch Kapital konnten wir daraus nicht schlagen. Torchancen gab es keine ernsten und als die Gastgeber nach 30 Minuten nach ihrem ersten gut vorgetragenen Angriff in Führung gingen, war dieses insgesamt überraschend. Der Regen wurde stärker und immer mehr Zweikämpfe wurden geführt. Da wir in Rückstand waren war dies ärgerlich, es war echt schwer konstruktive Angriffe einzuleiten, der Boden war einfach zu schmierig. So blieb es beim Pausenstand und die Hoffnung, dass der Regen nachlassen würde, schien vergebens.

Der starke Regen machte das Spiel immer schwieriger, zumal die Drelsdorfer mit allem was sie hatten kämpften. In der 60.Minute hatte Daniel dann doch die100 %-tige, aus 5 Metern nagelte er den Ball übers Tor. Doch weiter ging es. Drelsdorf wollte die Entscheidung und versuchte sich erfolglos mit Schüssen aus der 2. Reihe. Ab der 70. Minute wurde der Regen geringer und letzte Maßnahmen wurden ergriffen die Partie doch noch zu kippen. In der 80.Minute war Matthias Wolter zur Stelle, sein glücklich abgefälschter Schuss landete im Netz des Gegners. Doch ein Remis war beiden Mannschaften zu wenig. Wir hatten noch zwei Großchancen, wiederum Matze war es der eine scharfe Hereingabe von Eggi nur knapp am Tor vorbei lenken konnte und den Big Point vergab unser Kapitän und das Geburtstagskind höchstpersönlich als er bei einem fatalen Torwartfehler den Ball 20 Meter vorm leeren Tor serviert bekam, er schoss mit links über den linken Winkel. Noch nie in seinem Leben hat er so hoch und weit mit seiner linken Klebe geschossen, aber ausgerechnet heute schießt er so weit, schieben hätte für den Siegtreffer völlig gereicht. Zwei insgesamt nicht zufriedene Trainer bedankten sich nach dem Spiel beim hervorragenden Schiedsrichter.

Fazit: Drei Punkte wären Gold wert gewesen, aber insgesamt muss man sagen, dass, wenn man so lange zurück liegt, man diesen Punkt als Gewinn ansehen muss. Zumindest haben wir nicht verloren. Schon am Mittwoch kommt der Aufsteiger TSV Goldebek zum vorgezogenen Punktspiel zu uns. Zu Hause müssen drei Punkte her, wird aber eine ganz schwere und wie immer unbequeme Aufgabe.

Ganz schwache Vorstellung, aber drei Punkte

Rödemisser SV II – SG Wiedingharde-Emmelsbüll      3:2   (1:0)

Im ersten Heimspiel war die SG Wiedingharde-Emmelsbüll zu Gast. Auch die SG hatte das erste Spiel verloren, so waren beide Teams gefordert, damit der totale Fehlstart ausbleibt. Schon zu Beginn der Saison hat vor allem unsere Erste mit Verletzungssorgen zu kämpfen, so dass wir auch heute nicht in Bestbesetzung antreten konnten, trotzdem hatten wir 14 Spieler am Start und zwar keine schlechten!

Aufstellung: Richert, Pa. Ostermeier, Wachter, Witt, Pallischeck, Heidel, Jensen, Wolter, Eggers, Heinen, Hempel, Lies, Ziebell, Boldt

Zum Spiel: Von Beginn an wirkten wir verunsichert. Wir schafften es nicht ein ordentliches Spiel aufzuziehen. Es war nichts von dem zu sehen, was uns zuletzt stark gemacht hat. Vor allem in läuferischer Hinsicht war das ein Offenbarungseid. Ohne Bewegung keine Anspielstationen, ohne Anspielstationen kein Aufbauspiel. Hinten wurden wir zum Glück noch nicht ernsthaft gefordert, da auch die SG sich sichtlich schwer tat. Es war ein Grottenkick, in dem wir das schwächere von 2 schwachen Mannschaften waren. Trotzdem machten wir aus dem Nichts ein Tor. Jan Hempel setzte sich auf links im Strafraum durch. Ob er flanken wollte oder der Schuss ernst gemeint war, bleibt sein Geheimnis. Wie auch immer der Heber landete oben im langen Eck. Auch die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit wurden nicht besser. So ging es in die Pause.

Wechsel sollten für Besserung sorgen, doch aus unserer Sicht wurde es unglaublicherweise noch schlechter. Es war echt Grotte. Die Gäste hatten immer mehr Übergewicht und wir ließen uns hinten reindrücken. Zum Glück schossen die Gäste nicht gut, so blieb zunächst die große Gefahr aus. Dann nach 62 Minuten die Sensation, ein guter Angriff von uns, Malte flankte mustergültig und Eggi traf volley zum 2:0. Das muss doch jetzt die nötige Ruhe bringen, aber Fehlanzeige. In der 70 Minute der Anschluss nach einer Ecke, wo zwei SG-Spieler frei im 5-Meter-Raum (!!!) waren, einer köpfte ein. Es war insgesamt so, dass wir bei jeder Ecke, bei jedem Freistoß ganz schlecht aussahen, was wir richtig machten, wir besetzten immer beide Pfosten, ich habe nicht mitgezählt, wie häufig auf der Linie gerettet wurde. Es war die 75. Minute, wieder Ecke, der Ball wurde zunächst geklärt, aber postwendend kam die Flanke wieder in den Strafraum, wir waren im Kollektiv im Tiefschlaf und es stand hoch erdient 2 zu 2. Jeder rechnete jetzt mit einem Sieg der Gäste, doch es kam anders, wir versuchten nun wieder ein wenig nach vorne, nicht zwingend, aber zumindest gut für die Entlastung. Es war die 85. Minute, diesmal eine Flanke in den Strafraum der SG, ein Verteidiger lief Manuel in die Hacken und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Eggers behielt die Nerven und wir waren wieder in Front. Wir zitterten den glücklichen Dreier nach Hause. Schiedsrichter Lorne Henningsen bot ein gute Vorstellung, die Gäste allerdings gaben ihm wegen dem Elfmeterpfiff die Schuld an der Niederlage, doch ganz ehrlich, sie hatten genug Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden.

Fazit: So viel Glück, das tut schon weh! Es war streckenweise eine indiskutable Vorstellung. Die Punkte sind aber da und die nehmen wir natürlich dankend mit. Ich bin mir sicher, dass wir demnächst wieder besser spielen und dann werden wir auch mit einer guten Leistung gewinnen können. Dann kann ich mich als Trainer auch über einen Sieg freuen, in diesem Fall fällt es mir aber schwer! Kommenden Sonntag geht es nach Drelsdorf, mal sehen was wir da abliefern….

Manfred Holm, Trainer

Tel. (04841) 871285

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Trainingszeiten:

Mittwoch

19.00-20.30 Uhr

Sportanlage:

25813 Husum-Rödemis

Schockedahler Weg

(Grüner Weg)

Tel. (04841) 61195