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Ehrung von Heini Gehrke zum Ehrenmitglied.

In Würdigung der besonderen Verdienste,
um die Förderung des Fußballs und den ehrenvollen Einsatz für unseren Verein,
dem Rödemisser Sportverein e.V.,
wird Heinrich Gehrke
als Dank und Anerkennung die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Heinrich (Heini) Gehrke

Ehre, wem Ehre gebührt.

Am Montag, den 08. April 2019, ernannte der Vorstand des Rödemisser SV bei ihrer Vorstandssitzung Heinrich (Heini) Gehrke zum Ehrenmitglied im Rödemisser SV. Diese Ehrung sollte eigentlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung stattfinden, doch Heini konnte aufgrund einer Erkrankung leider nicht daran teilnehmen. So wurde diese Ehrung etwas später durch den Vorstand und die anwesenden Dart-Spieler in einem angemessenen Rahmen durchgeführt.

Heini Gehrke wurde am 14. Oktober 1936 in Pommern geborgen und ist infolge der Kriegswirren 1945 mit seinen Eltern nach Rantrum gezogen. Dort ist Heini während der gesamten Jugendzeit geblieben und hat alle Mannschaften durch sein Spielverständnis bereichert. Später hat er in den verschiedenen Herrenmannschaften des TSV Rantrum gespielt. Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn war das Aufstiegsspiel gegen den VfB Lübeck auf der Lohmühle.

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war Heini dort auch noch als Betreuer tätig. Noch heute hat der Name Heini Gehrke, vor allem bei den älteren Rantrumer, einen sehr guten Ruf.

Im Kalenderjahr 1973 ergab es sich, zum großen Glück für den Rödemisser SV, dass die Hausmeisterstelle auf der Iven-Agßen-Schule frei wurde und Heini Gehrke bis 1999 diesen Posten bekleidete. Vor allem unsere Jugendarbeit profitierte ungemein davon. Ich behaupte einmal, dass die große Zeit der Jugendarbeit, ob Fußball oder Leichtathletik, ohne Heini Gehrke niemals in dem Maße zustande gekommen wäre.

1974 meldete sich Heini dann in den Rödemisser SV und jedes Kind, welches in der Pause herum rannte und Fußball spielte, wurde von Heini zum RSV vermittelt. Weiterhin trainierte er mit den Kindern sehr häufig nach der Schule in der Turnhalle. Der damalige Schuldirektor Lucht, Vorsitzender des RSV, tolerierte wohlwollend sein Engagement für die Kinder. So ergab es sich, dass Heini natürlich auch als Jugendtrainer für den RSV tätig wurde. Hier hat er jede Altersgruppe mit seinem Fachwissen bereichert und die Kinder waren alle begeistert von ihm.

Noch heute erzählen viele mittlerweile etwas ältere Menschen, wie schön es mit Heini als Trainer war. Zudem rief er zusammen mit Hans Walter Hansen und Peter Sörensen die jetzige Altliga des Vereins ins Leben. Diese Altliga besteht noch heute und ist mit über 50 aktiven und passiven Mitgliedern eine immer noch funktionierende Mannschaft.

In dieser spielte er selber noch bis Mitte 60 und jeder, der Heini in der Zeit hat spielen sehen, konnte ihm eine sehr gute Technik und ein gutes Spielverständnis bescheinigen.

Als Betreuer war er aber auch im Herrenbereich tätig. Unvergessen ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Karl Heinz Holst.

Aber auch außerhalb des Fußballplatzes war Heini immer vorbildlich. So beim Erbau des Vereinsheimes. Hier stand er nicht nur mit Rat und Tat zur Verfügung. Wenn etwas zu tun gab, stand Heini sofort mit Arbeitskleidung auf dem Sportplatz und half bei den vielen anfallenden Arbeiten. Dieses leistete er aus freien Stücken, da es für ihn eine Ehrensache war, zu helfen. Kein Mensch weiß, wie viele Stunden er auf dem Sportplatz mit freiwilliger Arbeit für den Rödemisser SV verbracht hat.

Auch bei den Skatspielern ist Heini sehr gerne gesehen. Er ist nicht nur ein hervorragender Spieler, sondern sorgt dabei auch immer noch für den einen oder anderen lustigen Moment.

Noch heute ist der Mann mit der markanten Mütze bei fast jedem Ligaspiel auf dem Sportplatz anzutreffen und dieses nicht nur auf dem heimischen Platz in Rödemis. Heini fährt auch zu den Auswärtsspielen der Mannschaft mit, wenn es ihm seine Gesundheit und seine Zeit zulässt.

Insofern wünschen wir Heini noch sehr viele gesunde Jahre und sehen ihn immer gerne auf dem Sportplatz. Auch sein Rat ist uns allen, auch heute noch, immer sehr viel wert.

(Heinz Dieter Richert)